MCP Connector: externe KI-Clients anbinden
Einstellungen → Integrationen & Daten → MCP Connector
Mit dem MCP Connector verbindest du externe KI-Clients mit deinem Resolvia-Workspace. Der Client kann danach direkt mit deinen Daten arbeiten (Tickets durchsuchen, Retouren ansehen, Auswertungen abfragen), ohne dass du Dinge hin- und herkopierst.
MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard dafür, wie KI-Clients auf externe Systeme zugreifen. Du brauchst davon nichts zu verstehen: Für dich sind es eine Adresse und ein Schlüssel.
Was du brauchst
Server-URL: die Adresse deines MCP-Servers, sie steht oben auf der Seite.
Den API-Key erstellst du weiter unten im Bereich API Keys. Der Key ist gleichzeitig die Zugangsberechtigung.
Reichweite des Keys festlegen
Beim Erstellen entscheidest du, worauf der Key Zugriff hat:
- Alle Workspaces des Keys: der Client sieht alles, was dein Zugang umfasst
- Nur ein bestimmter Workspace: der Zugriff ist auf diesen einen begrenzt
Wähl im Zweifel die enge Variante. Ein Key, der nur einen Workspace öffnet, ist im Ernstfall ein deutlich kleineres Problem als einer, der alles öffnet. Erweitern kannst du später immer noch.
Verbinden
Die Einrichtung unterscheidet sich je nach Client; die Seite zeigt dir für die gängigen Clients die passende Anleitung an.
Das Muster ist überall dasselbe: Actions → Add Action → Server-URL einfügen → API-Key als Bearer Token hinterlegen.
Wofür man das nutzt
- Auswertungen auf Zuruf: „Wie viele Tickets zum Thema Versand hatten wir letzte Woche?", ohne ein Board zu bauen
- Recherche über viele Tickets hinweg: Muster finden, die in der Einzelansicht nicht auffallen
- Entwürfe und Texte auf Basis echter Vorgänge
- Eigene Automatisierungen, die Resolvia-Daten brauchen
Sicherheit
Ein API-Key ist ein Passwort. Entsprechend:
- Nicht per Chat oder Mail weitergeben
- Pro Person und Zweck einen eigenen Key, nicht einen für alle. Dann kannst du einzeln widerrufen
- Nicht mehr genutzte Keys löschen. In der Liste siehst du zu jedem Key, wann er zuletzt verwendet wurde. Was monatelang unbenutzt ist, kann weg.
- Überleg vorher, welche Kundendaten der Client dadurch sieht, und ob das zu eurer Datenschutzvereinbarung passt.