KI-Agent
Function Calls

Function Calls freigeben

Was Function Calls sind

Ohne Function Calls kennt der Agent nur das, was du ihm als Wissen hinterlegt hast. Er kann dir erklären, wie lange der Versand dauert, aber nicht, wo das Paket von Frau Meier gerade ist.

Function Calls ändern das. Sie erlauben dem Agenten, im laufenden Gespräch etwas nachzuschauen oder auszuführen.

Du findest sie unter: Einstellungen → AI Agents → Agent → Bearbeiten → Function Calls

Zwei Gruppen

Informationsbeschaffung – verändert nichts

Diese Funktionen lesen nur.

FunktionQuelle
Komplette Kundendaten abrufenShopify
DHL SendungsverfolgungDHL
Universelle Sendungsverfolgung17track
Shopware Bestellung suchenShopware
Shopware Kundenbestellungen suchenShopware

Bei diesen Funktionen kann im schlimmsten Fall eine falsche Auskunft rausgehen. Nichts in deinem Shop verändert sich.

„Komplette Kundendaten abrufen" ist die Funktion, die den größten Unterschied macht. Sie holt Kunden- und Bestellinformationen anhand der E-Mail-Adresse. Damit weiß der Agent, worüber der Kunde überhaupt spricht. Ohne sie beantwortet er jede Bestellfrage mit einer Gegenfrage.

Aktionen – verändert Daten

Diese Funktionen greifen in deinen Shop ein.

FunktionRisiko
Bestellung stornierenhoch, Bestätigung
Bestellung erstattenhoch, Bestätigung
Bestellartikel ändernhoch, Bestätigung
Bestellung erstellenhoch, Bestätigung
Retoure erstellenmittel, Bestätigung
Kundenadresse bearbeitenmittel
Lieferadresse der Bestellung ändernmittel
Bestellung pausierenmittel
Bestellnotiz hinzufügen–
Bestellung taggen–
Marketing-Einwilligung ändern–

Die Kennzeichnung BESTÄTIGUNG bedeutet: Der Agent holt vorher eine Freigabe ein, statt die Aktion allein auszuführen. Lass das eingeschaltet. Bei „Bestellung stornieren" steht nicht umsonst dabei: kann nicht rückgängig gemacht werden.

📷 Screenshot: Function Calls mit Risikokennzeichnung

Integration nötig

Manche Funktionen zeigen INTEGRATION NÖTIG und daneben einen Button wie „dhl_tracking verbinden". Dann fehlt die Anbindung. Erst verbinden, dann lässt sich die Funktion aktivieren.

Die Artikel dazu findest du in der Sammlung Integrationen.

Was du wann freigibst

Direkt zum Start:

  • Komplette Kundendaten abrufen
  • Sendungsverfolgung (DHL oder 17track, je nachdem, womit du versendest)

Damit deckst du die häufigste Frage im E-Commerce ab („Wo ist meine Bestellung?"), und der Agent kann sie wirklich beantworten statt nur zu vertrösten.

Wenn der Agent sich bewährt hat:

  • Bestellnotiz hinzufügen
  • Bestellung taggen
  • Bestellung pausieren

Das sind kleine Eingriffe, die man im Zweifel zurückdrehen kann.

Nur mit Bedacht:

  • Lieferadresse ändern
  • Retoure erstellen
  • Kundenadresse bearbeiten

Erst, wenn du dem Agenten über Monate vertraust:

  • Erstatten, Stornieren, Artikel ändern, Bestellung erstellen

Und auch dann mit Bestätigung. Eine automatische Erstattung an den falschen Kunden bekommst du nur mit Aufwand wieder eingesammelt.

Der Zusammenhang mit dem Antwortmodus

Function Calls und Tags hängen zusammen. Eine Aktion mit hohem Risiko bei einem Tag, der auf Auto-Send steht, heißt: Der Agent kann eine Bestellung stornieren und dem Kunden das bestätigen, ohne dass ein Mensch draufgeschaut hat.

Alles, was Geld bewegt, sollte deshalb auf Entwurf stehen, auch wenn der Agent es technisch dürfte.

Custom API

Am Ende beider Gruppen steht Custom API hinzufügen. Damit bindest du eigene Schnittstellen an, zum Beispiel dein ERP oder dein Lagersystem.

Das ist ein technischer Schritt. Wenn du damit etwas vorhast, sprich uns an. Wir schauen gemeinsam drauf, bevor es an Kunden geht.

Prüfen, ob es wirkt

Oben bei jeder Gruppe steht ein Zähler, zum Beispiel 0/5. Der sagt dir, wie viele Funktionen aktiv sind. Steht dort überall 0, arbeitet dein Agent ohne jeden Live-Zugriff. Das erklärt, warum er bei jeder Bestellfrage passen muss.

Teste jede neu freigegebene Funktion sofort im Chatfenster rechts, mit einer echten Bestellnummer.