Sprache: Portaltexte übersetzen und anpassen
Einstellungen → Kundenportal → Sprache
Dieser Bereich kann dein Portal in mehreren Sprachen anbieten und jeden einzelnen Text ändern, den dein Kunde liest.
Sprachen aktivieren
Oben siehst du deine aktiven Sprachen. Die Standardsprache trägt das Label Standard. Das ist die Sprache, in der dein Portal startet.
Über Sprache hinzufügen öffnest du die Liste: 22 Sprachen von Französisch über Polnisch, die skandinavischen Sprachen und Türkisch bis Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Arabisch und Russisch. Ganz unten gibt es Eigene Sprache für alles, was nicht dabei ist.
Eine andere Standardsprache legst du fest, indem du die Sprache auswählst und oben auf Standard klickst.
Nimm nur die Sprachen rein, in denen du wirklich Kunden hast. Jede aktivierte Sprache ist eine Sprache, die du pflegen musst, sobald du deine Texte anpasst.
So sieht es für den Kunden aus
Oben rechts im Portal sitzt der Sprachumschalter. Darin stehen genau die Sprachen, die du aktiviert hast, nicht alle 22. Ein Klick, und das komplette Portal ist umgestellt.
Achtung beim Einbetten: Die Option Header ausblenden im Retourenportal-Bereich versteckt Logo und Sprachauswahl. Wenn du international verkaufst und einbettest: entweder Header sichtbar lassen, oder den Kunden schon aus deinem Shop in der richtigen Sprache ins Portal schicken.
Texte ändern
Die Texte sind in rund 25 Abschnitte sortiert, ungefähr in der Reihenfolge, in der dein Kunde sie durchläuft: Willkommensseite, Artikelauswahl, Retourengrund, Retourendetails, Guthaben-Auswahl, Mini-Shop, Versand, Zusammenfassung, Bestätigung.
Dazu die Spezialfälle: Fehlermeldungen, Beweisbilder, Bundle, verbindliche Erklärungen und ganz unten das Widerrufsportal, dessen Texte hier ebenfalls gepflegt werden.
Der schnellste Weg: die Suche
Du musst dich nicht durch alle Abschnitte klicken. Geh als Kunde durch dein Portal, sieh einen Satz, der dir nicht gefällt, kopier ein, zwei Wörter daraus in das Suchfeld Übersetzungen durchsuchen, und du bist genau bei dem Feld. Die Suche zeigt dir zusätzlich, in welchem Abschnitt der Text sitzt und wie viele Treffer es gibt.
Platzhalter: die wichtigste Regel
In vielen Texten stehen geschweifte Klammern, zum Beispiel Artikel {current} von {total} oder Rückgabefrist von {days} Tagen abgelaufen. Das sind Variablen, die das System zur Laufzeit füllt (mit Artikelnummer, Datum, Betrag, Bestellnummer).
Den Text drumherum darfst du frei umschreiben. Die Klammern lässt du exakt so stehen, wie sie sind. Nicht übersetzen, nicht ausschreiben, nicht löschen, und wo doppelte Klammern stehen, bleiben es doppelte.
Sonst liest dein Kunde am Ende wörtlich „Artikel current von total".
Export und Import
Willst du viel übersetzen oder gibst du das an eine Agentur oder eine muttersprachliche Person, nimm den Weg über Exportieren und Importieren.
Beides läuft als JSON und immer für die gerade ausgewählte Sprache: Sprache oben auswählen, exportieren, außerhalb übersetzen lassen, wieder einspielen. Deutlich angenehmer, als hundert Felder im Browser zu tippen.
Zurücksetzen
Geht etwas schief, setzt Zurücksetzen die gerade ausgewählte Sprache wieder auf den Resolvia-Standardtext zurück. Achte kurz darauf, welche Sprache oben aktiv ist. Diese wird dann zurückgesetzt.
Praxis
Arbeite dich nicht von oben nach unten durch alle Abschnitte. Geh einmal als Kunde durch dein eigenes Portal, notier dir die drei, vier Stellen, an denen es nicht nach dir klingt, und ändere genau die.
Erfahrungsgemäß sind das die Willkommensseite, die Bestätigungsseite und das Last-Chance-Angebot. Der Rest passt meistens direkt.